Überblick

Plötzlich auftretende Störungen auf der Straße oder an Kreuzungen sind potenziell gefährlich und können zu erheblichen Beeinträchtigungen des weiteren Verkehrsablaufes führen. Daraus entstehende Staus oder Fahrzeuge an unübersichtlichen Stellen bilden wiederum eine neue Gefahrquelle.

Der im Institut ifak prototypisch entwickelte „Intelligente Leitkegel“ kann hier zukünftig Abhilfe schaffen. Vom Aussehen her unterscheidet er sich nicht von den bekannten rot-weißen Leitkegeln. Seine Innovation steckt unauffällig im Inneren. Zahlreiche Sensoren, ein Ortungs- und ein Kommunikationsmodul ermöglichen die fahrspurfeine Ortung und die Kommunikation mit Leitzentralen oder direkt mit anderen Fahrzeugen in der näheren Umgebung.

Die Bedienung und Handhabung des Intelligenten Leitkegels ist denkbar einfach. Die Rettungs- und Einsatzkräfte entnehmen den Leitkegel aus seiner kabellosen Ladestation und stellen ihn an geeigneter Stelle zur Eigensicherung und zur Warnung des nachfolgenden Verkehrs auf. Der Leitkegel aktiviert sich hierbei selbst und sendet seine Position und weitere, konfigurierbare Daten an eine Leitzentrale. Gleichzeitig kann der Leitkegel auch direkt nachfolgende Fahrzeuge über Automotive-WLAN informieren und warnen. Entlang längerer Störstellen  - bspw. Baustellen  - können mehrere Leitkegel datentechnisch gekoppelt werden und erfassen so auch Informationen über die Ausbreitung einer Störung.

Nach Beendigung des Einsatzes wird der Leitkegel einfach wieder auf seine Ladestation gesetzt und so deaktiviert. Die Information hierüber wird wiederum an eine Leitstelle oder andere Fahrzeuge übermittelt.

Der große Vorteil des Intelligenten Leitkegels ist seine nahtlose Integration in vorgeschriebene, gut eingespielte Rettungseinsätze oder Baumaßnahmen. Es sind keine zusätzlichen, zeitraubenden oder sogar störenden Handlungsabläufe notwendig.